Am Ende des Derbys gegen die LTS Bremerhaven steht für die Landesliga-Damen des TSV Altenwalde ein 30:26-Arbeitssieg. In einem mäßigen Spiel konnte man sich bis zur Halbzeit auf 17:13 absetzen und diesen Vorsprung bis zum Ende weitestgehend verwalten.

Bereits in der ersten Hälfte war abzusehen, dass die Partie sich enger gestalten würde, als die Tabellensituation es erwarten ließ. Die TSVerinnen agierten in der Abwehr schnell und waren immer rechtzeitig zur Stelle, doch fehlte häufig die letzte Konsequenz, um die Gegenspielerin vollends am Torwurf zu hindern. Besonders Rückraumschützin Eileen John kam immer wieder zu nah an die Abwehr ohne ausreichend attackiert zu werden. Ebenso Lisa Struppe. Hier war aber immer wieder Torfrau Carina Gans zur Stelle, um die Würfe der Außenspielerin zu entschärfen.

Im Angriff ein ähnliches Bild. Es wurde mit viel Tempo durch die Heimischen nach vorne gespielt und auch im Positionsspiel konnte man sich in aussichtsreiche Wurfpositionen bringen. Doch durch fehlende Konzentration beim Passgeben oder im Abschluss ließ man zu viele Möglichkeiten liegen oder vergab einfache Gegenstoß-Tore  durch ungenaue Pässe.

So blieben die Gäste bis zur 13. Minute auf ein Tor dran (7:6) und es war in erster Linie Torfrau Carina Gans und den Toren von Stefanie Bünger zu verdanken, dass die Damen von Dieter Neugebauer nicht Oberwasser bekamen.

Nach dem Treffer durch Kim Ayleen Hannawald zum 10:8 in der 20. Minute drehten die TSVerinnen dann endlich ein wenig mehr auf und verwandelten auch ihre Torchancen. Bis zur Halbzeit spielten vor allem Verena Stolle und Kira Döhring auf der linken Seite mit ihrem Tempospiel ganz stark auf. Besonders Kira Döhring wusste in dieser Phase zu glänzen, die 19-jährige erzielte vier ihrer fünf Tore in der ersten Hälfte und half so, den Grundstein für den Sieg in der wichtigen Phase vor der Pause zu legen.

Bis zum Halbzeitpfiff gelang es den TSverinnen, sich über 16:9 auf 17:13 einen kleinen Vorsprung zu erspielen.

Die zweite Hälfte präsentierte sich ähnlich wie die erste. LTS verkürzte, doch Kim Hannawald legte gleich zum 18:14 wieder nach. Im Angriff verteilte man die Aufgaben nun gut, so dass man über Tore von Stolle, Kira Görlitz, Döhring und Bünger bis zur 52. ein 26:20 festigte. Ebenso stand mit Maria Nitz eine weitere starke Torfrau zwischen den Pfosten.

Anschließend schlich sich im Spiel der TSVerinnen der Schlendrian ein. Nun wurden vehement die Bälle im Angriff vertändelt und es mangelte am nötigen Tempospiel. Eine zwei-Minuten-Strafe gegen Meira Holtz verschärfte die Situation noch und die Damen aus Bremerhaven kamen mit vier Toren in Folge noch einmal auf 26:24 heran. Fünf Minuten vor Abpfiff nahmen die TSVerinnen eine Auszeit. Trainerin Katrin Hinck wurde nun doch noch laut und rüttelte ihre Damen wach.

Die Tore von Kim Hannawald und Stefanie Bünger brachten die Erlösung. Am Ende stand ein 30:26-Arbeitssieg. Obwohl in der Abwehr viel Luft nach oben bleibt, ist Trainerin Katrin Hinck mit der Angriffsleistung zufrieden. Hier ist vor allem die Leistung von Stefanie Bünger zu betonen, die am Donnerstag nicht trainieren konnte und mit einer dicken Erkältung ins Spiel gegangen ist. Trotzdem konnte sie mit 12 Toren ihre Mannschaft immer wieder antreiben.

Bis zum letzten Spiel in diesem Jahr bleibt aber viel Arbeit. Bei der HC HG Bremen/Hastedt hängen die Punkte sehr hoch und mit der Leistung von diesem Samstag werden wir dort nichts holen.

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