Das erste von zwei Spitzenspielen haben die Landesligadamen des TSV Altenwalde erfolgreich absolvieren können. Das Spiel gegen den als Tabellenvierter angereisten VfL Stade 2 gewannen die Damen des Trainergespanns Hinck/Wohlgemuth unerwartet hoch mit 29:17 (12:9). Die Altenwalderinnen mussten hierbei allerdings auf die beruflich verhinderte Rückraumschützin Meira Holtz und die verletzte Annkathrin Paulus (Mittelhandbruch) verzichten.

Es war am Ende dann nicht das vom VfL Stade 2 erwartete Spiel auf Augenhöhe. Lediglich in den ersten dreißig Minuten konnten die Stader Damen das Spiel einigermaßen offen gestalten. Die Damen von Ralf Schlewinski begannen mit viel Tempo im Spiel nach vorne und im Positionsangriff. Sie gingen auch mit 0:1 in Führung, welche allerdings auch die einzige für die Gäste bleiben sollte. Stefanie Bünger zog durch einen verwandelten 7meter nach und im Anschluss sorgte eine erneut glänzend aufgelegte Kim Ayleen Hannawald durch drei Tore für die 4:2-Führung.

Doch in der Abwehr stimmte bei den TSVerinnen noch lange nicht alles. Gut stemmte man sich gegen das hohe Tempo der Staderinnen doch bekam man die Mittelfrau Merle Alpers vorerst nur schwer in den Griff. Sie war Aktivposten und Garant für die 7metertore auf Seiten der Gäste und hatte großen Anteil daran, dass Stade zum 4:4 ausglich.

Stefanie Bünger und Kim Ayleen Hannawald im Angriff, sowie eine gut aufgelegte Maria Nitz im Altenwalder Tor sorgten aber dafür, dass die Gastgeberinnen erneut auf 10:6 (21. Min) davonzogen, bevor ein Bruch in das Spiel ihrer Mannschaft kam. Mittelfrau Mareike Ewigleben verletzte sich zu diesem Zeitpunkt so schwer am Auge, dass sie noch vor der Halbzeitpause ins Krankenhaus gefahren werden musste und den Altenwalderinnen als Aktivposten in Angriff und Abwehr für den Rest des Spiels fehlte. Nun nahm man zusätzlich Spielmacherin Stefanie Bünger in Manndeckung und es fiel den Altenwalderinnen schwer, beide Tatsachen wegzustecken.

Stade kam bis zur 26. Minute nun schnell wieder auf 10:9 heran. Doch die Altenwalderinnen fingen sich vor der Halbzeit. Die Abwehr wurde nun in eine offensivere Variante umgestellt und im Angriff waren es Kim Ayleen Hannawald und Verena Stolle, die ihre Mitspielerinnen durch ihre Tore wieder vorantrieben.

Die Abwehr agierte nun sehr konsequent und Maria Nitz sorgte im Tor dafür, dass die Staderinnen in den letzten vier Minuten kein Tor mehr erzielten. Mit einem 12:9 und erhobenen Köpfen ging man in die Pause.

Nun wollte man auch als die bessere Mannschaft aus der Kabine kommen. Das Ziel war, die kommenden zehn Minuten volles Tempo zu gehen und sich weiter abzusetzen, um den Gegner zu demoralisieren. Voll motiviert und mit dem absoluten Siegeswillen kamen die Altenwalderinnen aus der Kabine. Mit einem 8-Tore-Lauf durch Verena Stolle, Kathleen Görlitz, Kathrin Nieder und Kim Ayleen Hannawald setzten sich die Heimischen mit einer tollen Teamleistung auf 20:9 ab. Die Abwehr passte perfekt und Maria Nitz parierte in dieser Phase zwei 7meter der Gäste. Damit hatte man den Grundstein für den Sieg gelegt.

Und obwohl man sich in der Folgezeit dann noch den einen oder anderen Fehler in der Abwehr und auch trotz verletzungsbedingt eingewechselter Feldspielerin im Stader Tor sich noch einige Fehlwürfe leistete, konnten die Altenwalderinnen um Torgarantin Kim Ayleen Hannnawald besonders in der zweiten Hälfte vor allem als Mannschaft überzeugen. Am Ende stand ein klarer 29:17-Sieg.

Das zweite Spitzenspiel in Folge absolvieren die Altenwalder Damen kommenden Samstag. Der punktgleiche Tabellenführer SV Werder Bremen 2 erwartet die Verfolgerinnen zum absoluten Topspiel. Für Fans, die zu diesem wichtigen Spiel der TSVerinnen mitreisen wollen, wird ein Bus zur Verfügung gestellt.

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