Die Landesligadamen des TSV Altenwalde führen ihre grandiose Saison in der Landesliga Bremen fort und fahren beim Tabellenfünften HSG Delmenhorst den nächsten Sieg ein. Es war der siebte Sieg in Folge.

Die Altenwalderinnen reisten zur heimstarken HSG Delmenhorst ohne Kreisläuferin Jana Pressentin, die beruflich verhindert war. Verena Stolle und Kathrin Nieder gingen gesundheitlich angeschlagen in die Partie.

Kira Döhring machte zu Spielbeginn dort weiter wo sie im letzten Saisonspiel gegen den TuS Komet Arsten aufgehört hatte und markierte in der vierten Minute das 1:0. Die HSG glich zwar zum 1:1 aus, doch das sollte auch der letzte Ausgleich der Gastgeberinnen bleiben.

Im Anschluss zeigten die favorisierten TSVerinnen eine gute Abwehrarbeit. Defensiv verschoben sie sehr gut und ließen nur selten Platz für einen Abschluss aus der Nahwurfzone. Lediglich bei Würfen aus dem Rückraum passte die Abstimmung noch nicht ganz.
Carina Gans zeigte im Altenwalder Tor auch in diesem Spiel eine überragende Partie und gab der Abwehr den nötigen Rückhalt.
Doch im Angriff taten sich die Gäste relativ schwer. Die Fehlerquote war recht hoch, so setzte man sich nur mühsam über 3:6 auf 6:10 ab.

Vor der Halbzeit legten die Altenwalderinnen nun noch einmal eine Schippe drauf. Die Abwehr wurde offensiver aufgestellt, womit die Damen der HSG größere Probleme hatten. Nun lief auch endlich das Tempospiel der Altenwalderinnen an und man setzte sich durch Tore von Kim Ayleen Hannawald, Kira Döhring, Verena Stolle und Kira Görlitz bis zur Pause auf ein komfortables 9:14 ab.

In den ersten neun Minuten nach der Pause trumpfte dann die A-jugendliche Verstärkung Nele Frers bei den Altenwalderinnen auf. Mit ihren drei Toren zum 9:15, 10:16 und 12:18 über die linke Außenposition und per Gegenstoss zeigte sie ihr Talent im Angriff und auch in der Abwehr spielte sie eine starke Rolle.

Bis zum 12:18 verwalteten die Altenwalderinnen ihre 6-Tore-Führung souverän, bevor sich Unkonzentriertheiten einschlichen. In der Abwehr wurde nun eine Zeit lang schlechter verschoben und die HSG Delmenhorst kämpfte sich Tor um Tor heran. Immer wieder fanden sie Lücken auf der linken Abwehrseite der TSVerinnen, die diese zu nutzen wussten. Altenwalde schwächte sich auch auf eben dieser Seite durch eine Zweiminutenstrafe zusätzlich und beim 18:20 in der 47. Minute waren die Gastgeberinnen wieder dran. 
Doch die Altenwalderinnen hielten dagegen. Bis zum 21:23 (54.) konnten sich die Damen von der Delme in Schlagweite halten, doch dann drehten die Altenwalderinnen noch einmal auf. Vor allem die Defensive inklusive Torfrau agierte nun noch einmal perfekt, denn die Gastgeberinnen erzielten in den verbleibenden sechs Minuten kein Tor mehr.
Die TSVerinnen dagegen drehten nun noch einmal Tempo auf. Und auch im Positionsangriff gegen eine Manndeckung von Stefanie Bünger, eine doppelten Manndeckung gegen Bünger und Hannawald und sogar eine dreifache Manndeckung gegen Bünger, Hannawald und Mareike Ewigleben setzten sich die Altenwalderinnen durch. Frech glänzte Lisa Brand nun zweimal nach starkem Anspiel von Verena Stolle und entschied somit dieses Spiel zu Gunsten der Gäste.

Am Ende setzten die Altenwalderinnen sich trotz zehnminütiger Schwächephase in der zweite Halbzeit auch in der Höhe verdient gegen die HSG Delmenhorst mit 21:28 durch.

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