Die 1. Damen des TSV Altenwalde fährt in der Landesliga Bremen den nächsten Sieg ein. Bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen konnten sie sich mit 23:26 (12:14) durchsetzen und die nächsten zwei Punkte sichern.

Dabei stand die Partie für die Altenwalderinnen vorerst unter keinem guten Stern. Meira Holtz hatte Trainerin Katrin Hinck bereits vor Weihnachten mitgeteilt, dass sie sich vorerst aus zeitlichen und beruflichen Gründen eine Auszeit nehmen wird. Somit fällt die Rückraumlinke bis auf Weiteres für den weiteren Saisonverlauf der 1. Damen erst einmal aus. Die Kreisläuferinnen Annkathrin Paulus (Mittelhandbruch) und Verena Stolle (Montage) standen für die Partie bei der HSG ebenfalls nicht zur Verfügung. Die Hiobsbotschaft überbrachte dann die letzte verbleibende Kreisspielerin Jana Pressentin am späten Freitagabend. Aus beruflichen Gründen sollte auch sie am Samstag nicht auflaufen können. Dazu kam, dass aus der eigenen Jugend und der 2. Damen aus den verschiedensten Gründen keine Unterstützung möglich war.

Nichtsdestotrotz wollten die TSVerinnen die beiden Punkte nicht kampflos in Schwanewede lassen.

Pünktlich zu Spielbeginn gab es den ersten positiven Schub für den verbliebenen Kader, denn Jana Pressentin erschien Dank ihres tollen Arbeitgebers, dem Norddeutschen Hof der Familie Janssen in Lüdingworth, überraschend in der Halle und konnte nach knapp 17 Minuten eingewechselt werden. Bis dahin machte die angestammte Rechtsaußen Kathleen Görlitz auf der Kreisposition ein gutes Spiel. Das Spiel verlief insgesamt aber nicht so, wie sich die Altenwalderinnen dies erhofft hatten. Immer wieder hatte man große Probleme mit dem glatten Hallenboden und man fand nicht wirklich ins Spiel. Jana Pressentin sorgte durch ihre Einwechslung nochmal für neuen Schwung in den Reihen der TSVerinnen, trotzdem verlief die Partie lange ausgeglichen. Immer wieder legte eine der beiden Mannschaften vor, konnte sich aber nicht weiter absetzen, da die andere anschließend ausglich.

Erst nach der 20. Minute (9:9) konnten sich die Gastgeberinnen das erste Mal absetzen. Mit drei Toren in Folge legte die HSG auf 12:9 vor. Im Anschluss nahm der Trainer der Gastgeberinnen in der 25. Minute eine Auszeit und kam so seinem Gegenüber zuvor.

Diese Auszeit tat den TSVerinnen vor der Halbzeit richtig gut. Man schwor sich ein und motivierte sich bis zur Halbzeit das Spiel noch einmal zu drehen.

Mit einer ganz anderen Körpersprache der Gäste ging die Partie dann in die letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit. Jetzt stand die Abwehr endlich konsequent und auch die eingewechselte Torfrau Carina Gans brachte Stabilität. Über ein schnelles Spiel nach vorne konnten nun durch Kira Döhring und jeweils zweimal Mareike Ewigleben und die erneut überragende Kim Ayleen Hannawald fünf Treffer in Folge erzielt werden. Mit einem 12:14-Vorsprung ging man in die Pause.

Danach zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Fast behäbig wirkte das Spiel der Gäste. Man verschob zu langsam bis gar nicht in der Abwehr, ließ immer wieder Treffer der Kreisläuferin und der Mittelfrau des Gastgebers zu.

Die HSG glich beim 14:14 in der 34. Minute wieder aus und hielt das Spiel erneut offen. In der Folgezeit konnte man sich immer wieder auf zwei Tore absetzen, doch die HSG glich immer wieder aus.

Doch vor allem Dank einer überragenden Kim Ayleen Hannawald  und einer starken Jana Pressentin, die diese durch ihre langen Pässe immer wieder in aussichtsreiche Wurfposition bringen konnte, steckten die TSVerinnen nicht auf.

In der 47. Minute sollte die HSG beim 19:19 das letzte Mal ausgleichen. In der Folgezeit konnten die Altenwalderinnen Tor um Tor davonziehen und Dank einer stark aufspielenden Carina Gans im Tor in der 58. Minute auf 21:26 erhöhen.

Auch wenn die HSG noch zwei Treffer erzielen konnten, blieb der 23:26-Sieg der Altenwalderinnen am Ende ungefährdet.

Am kommenden Samstag erwarten die TSVerinnen in eigener Halle allerdings mit dem TV Oyten 3 ein ganz anderes Kaliber. Bis dahin bleibt viel Luft nach oben und im Training Einiges aufzuarbeiten.

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