Die Landesliga-Damen des TSV Altenwalde gewinnen das letzte Spiel in diesem Jahr mit einem 24:13-Sieg beim Aufsteiger SG HC Bremen/Hastedt  und beenden damit eine furiose Hinrunde verdient mit einem Erfolgserlebnis. Hierbei zeigten die Damen von Trainergespann Hinck/Wohlgemuth eine starke Mannschaftsleistung und konnten vor allem in der Abwehr überzeugen.

Die TSVerinnen waren ohne Rückraumspielerin Meira Holtz und Torfrau Carina Gans angereist. Des Weiteren laboriert Kreisläuferin Annkathrin Paulus weiterhin an ihrem Mittelhandbruch und wird hoffentlich zum ersten Rückrundenspiel im Januar wieder fit sein.

Torfrau Joy Stüven war mit den Damen nach Hastedt gereist, um im Notfall Maria Nitz zwischen den Pfosten ersetzen zu können.

In der ersten Hälfte zeigte sich das von den Altenwalderinnen erwartet schwere Spiel. Man hatte sich auf die körperbetonte Abwehr der Bremerinnen eingestellt, doch ließ man sich von der offensiven Spielweise anfangs aus der Ruhe bringen. Ebenso bereitete der stark geharzte Ball den Altenwalderinnen große Probleme. So leistete man sich immer wieder Fehlpässe und –würfe und fand im Angriff nicht ins Spiel. Das Tempospiel nach vorne litt unter der aufkommenden Unsicherheit und so konnte man seine große Stärke in den ersten zwanzig Minuten kaum ausspielen.

Ein ganz anderes Bild in der Abwehr. Die TSVerinnen präsentierten sich dort so gut wie seit Monaten schon nicht mehr. Obwohl die Gastgeberinnen den Ball schnell laufen ließen, verschoben die TSVerinnen dermaßen gut, dass sich ihnen kaum eine Lücke zum Torwurf bot. So waren die Bremerinnen gezwungen, den Abschluss über ihre großgewachsenen Rückraumspielerinnen zu suchen, wovon die meisten Würfe im starken Block der Altenwalderinnen landeten oder in den Händen der gut aufgelegten Torfrau Maria Nitz.

Bis zur 19. Minute gelang es den TSVerinnen nicht, sich abzusetzen (5:5), obwohl sie klar die bessere Mannschaft waren. Erst in den folgenden zehn Minuten fand man auch in der Offensive ein wenig Sicherheit zurück und konnte sich mühsam über 5:7 und 7:8 bis zur Halbzeit auf 7:10 absetzen.

Nach der Halbzeit wollte man nun noch eine Schippe drauflegen. Die Abwehr stand mitsamt Torfrau perfekt, doch im Angriff konnte man einiges verbessern.

Durch Tore von Verena Stolle und Kim Ayleen Hannawald baute man den Vorsprung gleich auf 7:13 (35.) aus. Aus der überragenden Abwehr heraus, lief das Tempospiel nun gut an, welches immer wieder durch Hannawald positiv abgeschlossen werden konnte.

Mareike Ewigleben brachte in der zweiten Hälfte noch einmal ordentlich Schwung in den Angriff, setzte ihre Mitspielerinnen und sich selber immer wieder gut in Szene und hatte vor allem für ihre Kreisläuferinnen ein gutes Auge. Jana Pressentin arbeitete in dieser Phase sehr fleißig am Kreis, so dass sie immer wieder anspielbar war oder Platz für ihre Mitspielerinnen schaffte. Insgesamt zeigten die TSVerinnen nun mehr Ballsicherheit und Laufbereitschaft im Angriff und waren so den Bremerinnen häufig einen Schritt voraus.

In der 40. Minute hatten die Gäste beim Stand vom 8:18 das erste Mal eine Zehn-Tore-Führung erspielt und gab diese auch nicht mehr ab. Kira Döhring erzielte in der 60. Minute das Sieg-Tor zum 13:24. Ein Sieg, der durch eine mannschaftliche Geschlossenheit und überragende Abwehrarbeit der TSVerinnen geprägt war.

 

Somit belohnten sich die TSVerinnen mit einem Sieg für eine grandiose Hinrunde und überwintern völlig überraschend als Tabellenzweiter der Landesliga Bremen.

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